Erstes Meeting mit Dr Onafeso

Im ersten Meeting zwischen der AG GGW und Dr. Onafeso wird deutlich, dass die Umsetzung der Großen Grünen Mauer in Nigeria und Westafrika durch politische Instabilität, Terrorismus und Umweltprobleme erschwert wird.

Gleichzeitig wird betont, dass regionale Zusammenarbeit und nachhaltige Entwicklung entscheidend für den Erfolg des Projekts sind.

Sicherheitsprobleme

Nigeria hat viele Probleme beim Aufbau der GGW, ein Teil hängt mit Boko Haram zusammen.

Mitgliedsstaaten

Ursprünglich gehören 11 Länder der GGW an.

Dazu gehören Burkina Faso, Mali, Eritrea, Niger, Nigeria, Chad, Sudan.

Internationale Unterstützung

Viel der positiven Errungenschaften gehen auf Initiativen des globalen Nordens nämlich Europa und Nordamerika zurück.

Entwicklungshemmnisse

Einige der Probleme behindern den Fortschritt der GGW. Das gilt insgesamt für ganz Westafrika

Politische Instabilität

Diese Länder haben schwerwiegende politische Probleme. Es gibt Übergriffe von islamistischen Gruppen.

Wüstenbildung

Die nordwestlichen Gebiete leiden am meisten an Verwüstung und Vertrocknung.

  • Nigeria ist aufgebaut wie ein Bundestaat.

  • Die Übergriffe durch islamistische Terroristen sind in den letzten Jahren stark zurückgegangen.

  • Der Tschad-See ist ein weiteres Problem, dieser beträgt nur ein Zehntel der ursprünglichen Fläche.

  • Die Länder der Sahel-Zone müssen sich als Gemeinschaft betrachten, um die Entwicklungsziele einer grünen Welt zu erreichen. Es geht nicht nur um das Aufforsten einer ganzen Region, sondern um das Erreichen einer nachhaltigen Welt.

  • Die UNO bestimmt 17 Nachhaltigkeitsziele wie ein gerechtes Justizsystem oder Bildung für alle Menschen.

  • Wenn der Einfluss von Boko Haram abnähme, würden sich viele Faktoren verbessern.

  • Es hat eine Militäroperation von europäischen Soldaten und afrikanische Soldaten gegeben.

  • Wenn sich die Sicherheitslage insgesamt in Westafrika verbesserte, könnten Krankenhäuser und Schulen häufiger öffnen.

  • Nur wenn die Region politisch stabiler, kann die Idee einere „grünen Welt“ Wirklichkeit werden.

  • Es gibt drei Länder, die vom Tschad-See abhängen: Tschad, Niger, Nigeria

An den Beispielen, die genannt wurden, sieht man, dass es nicht nur darum geht Bäume zu pflanzen.

The Great Green Wall soll bei den einfachen Leuten anfangen und nicht von oben herab installiert werden. Man nennt so etwas „grassroot“-Projekt.

Die Initiative soll nicht allein bei einer Regierung bleiben, sondern die einfachen Leute mitnehmen (bottom-up project).

Wenn der Einfluss von Boko Haram, minimiert wird, profitiert die ganze Region.

Wenn man den Leuten erlaubte in ihr zu Hause zurückzukehren, würde sich das positiv bemerkbar machen. Es setzt aber voraus, dass die Regionen mittlerweile sicherer geworden sind.

Äthiopien ist von den zuvor diskutierten Problemen nicht so stark betroffen.

Humanitäre Hilfe trägt zur Verbesserung der Lage bei.

Europäische Militärhilfe würde positiv betrachtet. Frankreich hat das bereits gemacht.

Die Korruption hat erheblich zur Terrorismusgefahr beigetragen.

Wenn humanitäre Hilfe zunimmt, werden Nachhaltigkeitsziele der GGW leichter erreicht.

Das Internet in Europa ist viel besser als das in Afrika und hier müsste eine Verbesserung erfolgen um Informationen und Bildung leichter zu transportieren.

  • Nigeria hat mehr für die Umsetzung der GGW gemacht als die Republik Niger.

  • Nigeria hat mehr erreicht als z.B. Niger.

  • Die Republik Niger hat zwar einen größeren Landanteil an der GGW ist aber nicht so weit entwickelt wie Nigeria.

  • Die Probleme aus der Republik Niger (Terrorismus) wirken sich negativ aus auf das Verhältnis beider Nachbarstaaten.

  • Die politische Situation in Niger dürftig und nicht unter Kontrolle.

  • Der Entwicklungsstand von Niger ist deutlich niedriger als der in Nigeria: Beispiel Bildung (nur 6 Jahre Bildung in Niger)

  • Nachdem Frankreich seine Truppen abgezogen hat, hat sich die Stabilität in Niger verschlechtert.

  • Entwicklungshilfe in technischer Ausstattung würde der ganzen Region doppelt nutzen (z.B. AWACS)

11

LÄNDER

So viele Staaten gehören ursprünglich zur Großen Grünen Mauer.

17

NACHHALTIGKEITSZIELE

Die Vereinten Nationen haben 17 Sustainable Development Goals (SDGs) definiert.

10

FLÄCHE

Der Tschad-See umfasst heute nur noch etwa ein Zehntel seiner ursprünglichen Größe.

6

JAHRE BILDUNG

In Niger beträgt die durchschnittliche Schulbildung nur etwa sechs Jahre.

Fazit

Die Große Grüne Mauer (GGW) ist weit mehr als ein Umweltprojekt zur Bekämpfung der Wüstenbildung. Sie ist ein umfassendes Entwicklungsprojekt, das ökologische, politische, wirtschaftliche und soziale Aspekte miteinander verbindet. Besonders in Nigeria und anderen Staaten der Saharazone wird deutlich, dass die Umsetzung der GGW stark von der Sicherheitslage, der politischen Stabilität und der regionalen Zusammenarbeit abhängt.

Terrorismus & Stabilisierung

Terrorismus, insbesondere durch Boko Haram, politische Instabilität und Korruption erschweren den Fortschritt erheblich. Gleichzeitig zeigen die rückläufigen Terrorangriffe, internationale Unterstützung und humanitäre Hilfe, dass positive Entwicklungen möglich sind. Auch technische und militärische Unterstützung können zur Stabilisierung beitragen, wenn sie verantwortungsvoll eingesetzt werden.

Gemeinschaft & Beteiligung

Besonders wichtig ist der „Bottom-up“-Ansatz: Die Bevölkerung muss aktiv eingebunden werden. Nur wenn die Menschen vor Ort beteiligt sind und von dem Projekt profitieren, kann langfristige Nachhaltigkeit entstehen. Gleichzeitig ist internationale Unterstützung aus Europa und Nordamerika weiterhin von großer Bedeutung.

Ökologische Krise

Ein weiteres zentrales Problem ist die ökologische Krise, vor allem die fortschreitende Wüstenbildung und das dramatische Schrumpfen des Tschad-Sees. Diese Umweltprobleme bedrohen Lebensgrundlagen, verstärken Armut und begünstigen Konflikte. Deshalb reicht es nicht aus, nur Bäume zu pflanzen. Die GGW muss Bildung, wirtschaftliche Perspektiven, Infrastruktur und soziale Stabilität fördern.

Globale Zukunft

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Große Grüne Mauer kann nur dann erfolgreich sein, wenn Sicherheit, politische Stabilität, nachhaltige Entwicklung und regionale Zusammenarbeit gemeinsam vorangetrieben werden. Sie ist nicht nur ein afrikanisches Projekt, sondern ein globales Zukunftsprojekt für eine nachhaltigere Welt.

Die Große Grüne Mauer (GGW)

Dieser Beitrag entstanden durch die Arbeit von:

Guido Zimmermann(Lehrer),
Eden Aharon(10c),
Sean Mack(10b),
Bryan Klein (10a),
Stine Widany(9c).